Zum Inhalt

Mit Wasser läufts besser

Flüssigkeitszufuhr beim Sport

Der Bedarf an Wasser richtet sich nach der verlorenen Menge Flüssigkeit wärend der Bewegungstätigkeit. Schon ein Defizit von 2 bis 4 Prozent der Körperflüssigkeit kann zu spürbarem Leistungsabfall führen. Das erste Durstgefühl meldet sich bei unserem Körper daher in der Regel schon ab etwa einem Prozent. Das macht ungefähr 0.8l Schweiss.

Trinken nach dem Kamelprinzip

Unser Körper ist in der Lage Flüssigkeit für längere Belastung zu speichern und nach und nach bei Bedarf freizugeben. Die Menge ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie etwa die Aussentemperatur, Luftfeuchtigkeit oder der verbrannten Energie. Wieviel der Körper an Wasser speichert und welche Nährstoffe er dabei aufnimmt kann trainiert werden.

4 Punkte die du beachten solltest

  • Trink nicht häufiger als alle 15min. Höre dabei auf deinen Körper. Er sagt dir wieviel er benötigt. Wer alle paar Minuten trinkt bringt die Regulierung der Körpertemeratur durcheinander.
  • Lass dir Zeit mit dem ersten Schluck. So gewöhnst du deinen Körper daran mehr Flüssigkeit zu speichern. Auch wirkt der Körper nach einer längeren Trainingsphase wie ein Schwamm und nimmt die Nährstoffe besser auf. Im Ausdauersport kann das Getränk auch zu 3 Teilen aus Wasser und zu einem Teil aus Annanassaft bestehen. Von den trendigen isotonischen Getränken ist abzuraten. Sowohl der Zucker- und Säuregehalt als auch die darin enthaltenen Färb und Zusatzstoffe sind auf Dauer eher eine Belastung.
  • Die Wassertemperatur ist idealerweise an die des Körpers angepasst. Zu kaltes Wasser kann wie einen Schock wirken. Zudem muss der Körper zusätzlich Energie aufwenden um die Flüssigkeit auf die eigene Temperatur zu bringen. (Kompensationsenergie)
  • Manch ein Ausdauersportler greift nach getanem Training gerne zu einem alkoholfreien Bier. Die darin enthaltene Folsäure und Vitamin B12 tun dem Körper zwar gut, regelmässiger Konsum jedoch ist aufgrund des hohen Glutengehaltes kontraproduktiv, da es den Darm reizt und die Aufnahme anderer wichtiger Mineral- und Nährstoffe hemmt.